12. Oktober 2009

Der Begriff "IM" markwirtschaftlich gedacht

Spiegel-Online meldet eine neue geschäftsidee aus dem Land der unbegrenzten Videoüberwachungsmöglichkeiten: Großbritannien.

Bei geschätzten 4,2 Millionen zum Großteil privaten Kameras liegt es nahe, das irgendwann irgendwer auf die abstruse Idee kommen musste, damit Geld zu machen: InternetEyes.

Das Prinzip ist recht einfach: alle Kameras sollen ans Netz und die sogenannten Viewer, eine Art Stasi-Couch-Potatoe-Gruppe, meldet Verbrechen, sobald sie sie sehen. Der, der am Monatsende die meisten Verbrechen gemeldet hat, bekommt 1000 Pfund!

Ich sehe schon vor mir, wie picklige englische Neo-IM's damit ihr Taschengeld aufbessern wollen.

Meine Güte, die IM's in Ostdeutschland haben das ja wenigstens zum großen Teil noch EHRENAMTLICH gemacht!